Seminare + Seminarphilosophie
Die jeweilige Schulungswoche ist mehr als nur ein Filmseminar. Wir versuchen die Potenziale des Einzelnen zu stärken, Defizite bewusst zu machen. Persönlichkeitsmerkmale, die dem Projekt zuträglich sind, werden gemeinsam erarbeitet. Sie zu entwickeln ist für jeden einzelnen eine ganz persönliche Herausforderung und kann eine bedeutsame Erkenntnis für den jeweils persönlichen Weg sein. Deutlich wird das im Seminar in Interviewsituationen, die oftmals eine große emotionale Herausforderung darstellen. Auf diese Weise wird die Dokumentarfilmschule die Filmemachern/innen auf ihrem persönlichen Weg zum Film und zum Projekt unterstützen.
Deshalb haben wir auch Schule, Leben und Arbeit für 1 Woche in einem wunderbaren Haus der Artgenossen untergebracht. Nach unserer Erfahrung ist die Übernachtung im Hotel deshalb so wertvoll, weil abends informelle Gruppenprozesse laufen, Beziehungen und wertvolle Informationen ausgetauscht werden und Filme auf der hauseigenen Leinwand angeschaut werden können. Die gute Versorgung, das nette und lebensfrohe Personal, das schöne Ambiente unterstützt diesen Gruppenprozess. So ist die Konzentration auch auf uns als Personen und Menschen in Schaffensprozess möglich. Teamarbeit wird hier geprobt, die gerade in der dokumentarischen Filmarbeit zwingend ist. Morgens können Stretches oder Yogaübungen als Start in den bewegten Tag angeboten werden.
Die Seminare werden zunächst in 3 aufeinander aufbauenden Modulen angeboten. Die Inhalte der Module können ineinander verschoben werden, ganz nach der Zusammensetzung der Gruppe und den Bedürfnissen der Teilnehmer.
Falls Sie Interesse an der individuellen Vertiefung eines der Themengebiete haben, lassen Sie es uns gerne wissen. Themen im Umfeld von Filmsprache, Bildgestaltung, Interview oder dem Tätigkeitsfeld des Produzenten, Autoren oder Regisseurs im Dokumentarfilm lassen sich bei entsprechender Nachfrage zusätzlich einplanen. Auch individuelle Coachings sind meist innerhalb kurzer Zeit möglich.